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Jugend-Fw  

   

chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren

Details

Selbsthilfe bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren: neues Faltblatt für Bürger beim BBK

Gefahrstoffe von chemischer (C), biologischer (B) und radiologischer (R) Natur begegnen uns
überall: in der Industrie, in Labors, in der Medizin, in der Forschung und auf Verkehrswegen.

 

Trotz der hohen Sicherheitsstandards in Deutschland ist es nicht ausgeschlossen, dass beispielsweise
bei Unfällen diese gefährlichen Stoffe freigesetzt werden. Wie sich Bürgerinnen und Bürger in einem solchen Fall verhalten sollten, um sich selbst zu schützen, darüber informiert
ein neues Faltblatt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(BBK).
Das Faltblatt „CBRN-Gefahren. Vorsorge und Selbsthilfe“ stellt in kurzer Form dar, welche
Verhaltensweisen nach Eintritt einer Gefahr korrekt sind. Hierbei wird zwischen dem Aufenthalt
im Freien, dem Aufenthalt im Gebäude und der Fahrt im Auto differenziert. Gefährliche
Stoffe können als Gas oder Dampf auftreten, fest oder flüssig sein. Für Laien ist nicht zu
erkennen, ob es gefährlich ist oder nicht. Daher ist es unbedingt notwendig bei Verdacht auf
das Vorhandensein von Gefahrstoffen, die Rettungsleitstellen zu informieren und auf Radio-
oder Lautsprecherdurchsagen zu achten.
Mit diesem Faltblatt entspricht das BBK seinem Anspruch auf einen ganzheitlichen Arbeitsansatz:
Im Bundesamt werden Forschungsprojekte zum Bereich der CBRN-Gefahren durchgeführt;
ebenso stellt der Bund den Ländern Spezialfahrzeuge und umfangreiche Ausstattung
zur Gefahrenabwehr zur Verfügung. 500 ABC-Erkundungskraftwagen und 450 Dekontaminationslastkraftwagen
für Personen bilden die Basis der Ausstattung. Prinzipiell kann
überall in Deutschland eine nicht planbare CBRN-Gefahrenlage eintreten. Innerhalb von
zirka 30 Minuten nach der Alarmierung ist durch die bundesweite Verteilung die Verfügbarkeit
eines ABC-Erkundungskraftwagen beziehungsweise eines Dekontaminationslastkraftwagen
für Personen an der Einsatzstelle gewährleistet.
Das Faltblatt ist auf der Internetseite des BBK www.bbk.bund.de kostenfrei bestellbar und
steht auch zum Download zur Verfügung.
(KLICK HIER! neues Fenster öffnet)

 

Pressemitteilung 17. Juni 2009

Bundesamt für Bevölkerungsschutz
und Katastrophenhilfe
Pressesprecherin Ursula Fuchs
Provinzialstraße 93
53127 Bonn
Tel.: 0228/ 99 550-3600
Fax: 0228/ 99 550-3650
E-Mail: Pressestelle@bbk.bund.de
www.bbk.bund.de

   

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