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Gründung der Ortswehr

Details

Gründung der Ortswehr

In früheren Jahrhunderten gab es häufiger Brände als heute, denn Strohdächer und Holzbalken der Fachwerkhäuser bildeten eine willkommene Nahrung für das Feuer. Brände wurden entweder durch die gegnerischen Soldaten verursacht, die während aller Kriege und Fehden im Laufe der Geschichte brandschatzend durch das Land zogen und auf viele Häuser den "Roten Hahn" setzten, oder durch den fahrlässigen Umgang mit Feuer im Haus (offene Feuerstellen). So war es kein Wunder, dass die Hochfürstliche Hildesheimer Regierung bereits im Jahre 1731 durch eine "Feuerverordnung" die Gemeinden ermahnte:

"Für die Gelder, die öfter zu unnützen und liederlichen Gesöff und Saufgelagen verwendet würden, lieber Feuerlöschgeräte, wie Spritzen, Feuerleitern, Haken und Eimer und dergleichen anzuschaffen."
Beim Anschlagen der "Feuerglocke" habe jeder Einwohner die Pflicht, nach besten Kräften Hilfe zu leisten. Wer sich dabei nicht beteiligte, der solle 10 Gulden Strafe zahlen.

 

Eine weitere "Feuerverordung" aus dem Jahre 1775 bestimmte u.a.: "dass beim Ausbruch eines Brandes der nächste Amtsbeamte zu benachrichtigen sei, damit dieser die Aufsicht bei dem Feuer übernähme. Ferner habe jedes Haus nicht nur einen Feuereimer, sondern auch eine Person dazu zu stellen.

Weil mancher Bürger durch Einäscherung seines Hauses gar oft in große Armut und Not geraten war, wurde mit dem 12.12.1765 eine Pflicht-Feuerversicherung für alle Bauern- und Bürgerhäuser angeordnet. Dazu wurde jedes Haus durch einen Vertreter abgeschätzt, dem der Bauermeister (Ortsvorsteher) und ein Maurer-, Zimmer- oder Tischlermeister zugeordnet waren. Die Brandversicherung, der die Versicherungsprämien zuflossen, erstattet im Brandfalle den Schaden. Alle Häuser wurden nun mit fortlaufenden Hausnummern versehen und in ein "Brandkataster" eingetragen.

In einem "Feuer-Regulativ" vom 25.01.1821 wurden die Einwohner abermals ermahnt, sich im Falle eines Brandes zur Feuerbekämpfung zur Verfügung zu stellen. Müßige Zuschauer, die keine Hilfe leisten, sollten verhaftet und drei Tage ins Gefängnis gesteckt werden.

1875 fasste unsere Gemeinde, die bislang bei größeren Feuerbrünsten auf auswärtige Spritzen angewiesen war, den Entschluss eine eigene Spritze zu kaufen. Da für den Kauf einer solchen Spritze aber keinerlei Geldmittel zur Verfügung standen, wurde die Spritze auf Kredit gekauft und die Freiwillige Feuerwehr sollte gegründet werden.

Das Umdenken in der Bevölkerung, dass nicht mehr jeder Einwohner, sondern Spezialisten die Brandbekämpfung übernehmen sollten, dauerte noch drei Jahre und so wurde die Freiwillige Feuerwehr Nordstemmen am 27.12.1878 aus der Taufe gehoben.

   

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