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Jugend-Fw  

   

Kommunaler Gefahrgutzug im Februar 2014

Details

Am 20.02.2014 war es wieder soweit, der kommunale Gefahrgutzug stand auf dem Dienstplan. Diesmal wurde die Übung von den Kameraden aus Adensen/Hallerburg ausgearbeitet und vorbereitet. Also machten wir unsere Fahrzeuge startklar und fuhren mit allen drei Fahrzeugen und 14 Kameraden zum Treffpunkt nach Adensen.

Hier wurde uns die grobe Lage mitgeteilt. Die Ortswehr aus Adensen/Hallerburg war schon (wie auch bei einer richtigen Alarmierung) an der Einsatzstelle und leiteten die ersten Maßnahmen ein. Sie erkundeten die Einsatzstelle und bauten einen vierteiligen Löschangriff auf. Der vierteilige Löschangriff besteht aus Wasser, Löschschaum, Pulver und CO2-Löscher.

  

 

An der Einsatzstelle angekommen, wurde folgende Lage ersichtlich: Auf dem Gelände der Biogasanlage wurde ein Mercedes Sprinter vorgefunden aus dem hinten eine Flüssigkeit auslief. Nach der Erkundung wurde über die Gefahrentafel der Stoff ausfindig gemacht. Es handelte sich um Super Benzin.

                                     

 

    Nun wurde der kommunale Gefahrgutzug mit in die Übung einbezogen und die Führungskräfte aus den Ortschaften Nordstemmen, Rössing und Adensen/Hallerburg trafen sich am ELW. Die aktuelle Lage wurde durchgesprochen und die Einsatzstelle in Abschnitte eingeteilt. Die Führungskräfte bekamen für ihre Abschnitte die erforderlichen Aufgaben mitgeteilt und die einzelnen Abschnitte begannen mit ihrer Arbeit.

 

 

   Der zweite Abschnitt stellte die PA-Überwachung und begann mit der Aufstellung der Dusche für die Dekontaminierung. Da es sich bei dem Stoff erst einmal nur  um Benzin handelte, wurde auf das tragen von CSF-Anzügen verzichtet. Da das Anziehen und Ausrüsten der CSF-Trägern wegfiel, konnte den neuen Kameraden das Vorgehen bei so einem Einsatz in Ruhe erklärt werden. 

  

  

Der erste Abschnitt leitete den PA-Einsatz und das weitere Vorgehen an der Gefahrenquelle. Der erste Trupp, der zu dem Fahrzeug vorging erkundete die genaue Lage an der Gefahrenquelle. Schnell wurde das auslaufende Fass im Laderaum des Fahrzeuges gefunden und bemerkt, das an dieses Fass eine eigene Warntafel mit anderer Kennzeichnung angebracht war. Der erste Trupp zog sich etwas zurück und gab die neue Gefahrentafel über Funk an die Führungskraft weiter.

 

 

 

Dieser neue Stoff wurde nun im ELW ermittelt und über die Leitstelle der Gefahrendiamant angefragt. Der gesamte   Einsatz wurde von den Kameraden im ELW geleitet und dokumentiert. Hier wurde dann auch der neue Stoff    bekannt gegeben. Es handelte sich nicht um Benzin,   sondern in dem Fass befand sich Diesel. Somit konnte mit   dem Einsatz und  dem Abdichten des Fasses fortgefahren werden. 

 

 

 

Nun konnten die benötigten Materialien aus dem GWG aus Elze geholt und für den ersten Trupp bereitgestellt werden. Dieser nahm sich nun das notwendige Werkzeug mit an die Gefahrenquelle. Hier wurde ein Rundkeil in das Loch des Fasses geschlagen und somit die Undichtigkeit des Fasses behoben.

 

 

  Als der erste Trupp die Dekontamination durchlaufen hatte und der nächste Trupp mit dem abpumpen des Diesels aus dem defektem Fass beginnen wollte, wurde die Übung beendet. Die Lage ist nun sicher und somit das Ziel der Übung erreicht. Nach dem Abbau gab es noch ein Feedback der Führungskräfte und ein Getränk im Gerätehaus von Adensen/Hallerburg. Alle waren mit der Übung zufrieden und machten sich dann nach und nach auf den Heimweg.

 

 

 

 

 

   

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